Unser Bauchgefühl

ie es zu diesem Namen kam?
Er ist nicht außergewöhnlich kreativ und es gibt unheimlich viele Hebammenpraxen, Stillberaterinnen oder Doulas, die sich diesen Namen in irgendeiner Weise gegeben haben.
Das hat mich aber nicht davon abgehalten, dabei zu bleiben.

Mein Bauchgefühl ist für mich eine ganz wichtige Entscheidungshilfe. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und entscheide meistens „aus dem Bauch heraus“. Das ist nicht erst so, seit ich Mama bin. Ich habe schon immer sehr stark darauf gehört, was mir mein Bauch „sagt“. Habe ich das mal nicht so gemacht, hatte ich irgendwie ein seltsames Gefühl dabei, ein Unwohlsein, schwierig zu beschreiben, aber irgendwie so, als würde ich die getroffene Entscheidung irgendwie bereuen. Es erschien mir, als hätte ich die Entscheidung irgendwie nicht selbst getroffen. Also doch lieber aufs Bauchgefühl vertrauen. Soviel über das Bauchgefühl vor meiner Schwangerschaft.

Und dann war da auf einmal ein anderes Bauchgefühl  :-). In meinem Bauch begann ein kleiner Mensch zu wachsen. Ein so wunderschönes Gefühl. Auf einmal ist alles anders. Man beschäftigt sich mit ganz anderen Themen, stellt sich ganz andere Fragen, mit Freundinnen gibt es ganz andere Gesprächsthemen – eine so aufregende Zeit, die ich – darum bin ich sehr sehr dankbar – in vollen Zügen genießen konnte.
Und auch während meiner Schwangerschaft vertraute ich auf mein Bauchgefühl. Ob bei den vielfach angebotenen Untersuchungen, den Unmengen an Dingen, die man ja angeblich kaufen muss bis hin zu der Wahl der Hebamme oder dem angedachten Geburtsort.

Jetzt als Mama verlasse ich mich auch auf genau dieses Bauchgefühl, meine Intuition als Mama dieses kleinen Wunders. Sicherlich gibt es hin und wieder Unsicherheiten, denn ich bin ja das erste Mal Mama und da ist alles eine Premiere.
Oft habe ich mich in der Schwangerschaft oder auch als Mami in den ersten Wochen ertappt, wenn ich mich verunsichert an Google wandte und dort nach einer Antwort suchte, nach der Lösung, nach dem „richtigen Weg“. Letztlich verunsicherte mich das Lesen und die verschiedenen Ansätze meist und ich war verwirrter als vorher. Also versuchte ich wieder mehr auf mich zu hören, lauschte meinem Bauchgefühl und vertraute darauf.

Bis jetzt *ichklopfeaufHolz* bin ich damit auch seht gut gefahren. Kleine Zweifel oder ein Hinterfragen gibt es  – klar, denn teils sind die Entscheidungen ja nun viel weitreichender oder ich treffe sie nun nicht mehr für mich allein, sondern für die kleine Tochter und unsere kleine Familie – eine ganz große Verantwortung.

Soweit so gut, mein Bauchgefühl habe ich nun zu genüge beschrieben.

Warum nun dieser Blog?
Oft ist mir in den letzten Monaten aufgefallen, wie schwer es vielen fällt auf das eigene Bauchgefühl zu hören. Sicherlich ist das auch nicht immer einfach, denn gerade als Neumama fällt es einem schwer, auf die eigene Intuition zu hören. Man möchte ja immer nur das Beste für das Kind und nichts falsch machen. Ich glaube, dass wir als Mamas, Papas Eltern sehr vieles richtig machen, wenn wir nur wieder mehr auf uns selbst hören und auf die eigene Intuition vertrauen.

Wie sind oder waren denn eure Erfahrungen? Verlasst ihr euch gern auf euer Bauchgefühl?

Alles Liebe,

Susanne

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